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Wer braucht den Sch#ss? Holy Shit Shopping@Großmarkt Hamburg

Nee, das ist einfach nichts (mehr) für mich. Wieder so Sachen aus Filz, wieder viel Bedrucktes: T-Shirts, Küchenhandtücher, Porzellan, Topflappen und wieder viel Gestricktes mit zum Teil abenteuerlichen Umwickeltechniken. Sexy ist das fast alles nicht.



Überhaupt: Viele Dinge, die man am besten für immer verpackt lässt, um einen guten Eindruck zu machen, denn die wenigsten kaufen sich hier Dinge für die eigene Wohnung – der Zeitpunkt ist sicher nicht zufällig gewählt. Zum Beispiel Backformen in Form der Lieblingsstadt (na klar: Berlin oder Hamburg) auch noch unterteilt in die wichtigsten Stadtteile. Nur: Als fertiger Keks ist sicher nicht zu erkennen, was die Form darstellen soll. Auch einige Halma-Mutationen („Keiner spielt mir Dir“ oder „Das Leben ist schön“) scheinen nicht wirklich dazu geeignet, spannende Abendunterhaltung zu bieten. Und hört mir bitte auf mit den Kleinkind-T-Shirts. Also eigentlich eine Show von gutgemeinten „originellen“ Geschenken – ein Samt & Sonders fürs neue Jahrtausend.

Ich möchte wirklich nicht wissen, wie viele der Anbieter hier einen wesentlichen Anteil ihres Einkommens erzielen (müssen). Zu verzweifelt scheinen manche Versuche und wenn’s nicht klappt, dann schreiben wir einfach Berlin! Hamburg! Oder St.Pauli! drauf und nennen es handgemacht – grauselig.

Neue Produkte waren rar: Gürtel aus alten Fahrradreifen waren mir bisher nicht aufgefallen obwohl Gummi-Recycling natürlich schon länger angeboten wird – die ausgestellte Korsage hatte ich vorher auch noch nicht gesehen.

Zu den wenigen Highlights gehörten wieder der Verbrecher Verlagsstand, ein paar halb-originelle Bilder und die entspannte Musik in a Reggae Stylee. Aber alles Dinge, die man sich auch ohne 3 Euro Eintritt das gesamte Jahr über in den einschlägigen Stadteilen anschauen kann.

Nächstes Mal bleib‘ ich Zuhause oder geh‘ einmal mehr zu Groove City und Cohen + Dobernigg. Wie gesagt, ist nichts mehr für mich...
4.12.10 18:56


Gorillaz live: Monsterprimaten des Edutainment

Ehrlich gesagt, bei großen Events und Konzerten bin ich zunächst immer skeptisch: Warum muss man viel Geld zahlen, damit man sich „seinen“ Star „in Echt“ bewegen sehen kann – in Fingerhutgröße! Nur um dabei gewesen zu sein?

Trifft sich gut, dass ich nur auf wenige Interpreten stehe, die in einer Liga spielen oberhalb der 30 Euro pro Ticket. Bisher größte Ausnahme: Madonna in Frankfurt während der „Who’s That Girl“ Tour – aber da wart ihr ja alle auch noch gar nicht geboren......

Jetzt also nach Berlin, zu den Gorillaz. Damon Albarn und Jamie Hewitts Alter Ego-Truppe, bisher versteckt hinter Comic-Figuren (die es in Japan auch als Gummipuppen gibt). Und dieses Seitenprojekt gibt es mittlerweile auch schon über 10 Jahre (1970 vertrat man noch die Auffassung, dass nur gaaaanz grooosse Gruppen so lange zusammenbleiben würden -> gemeint waren damals natürlich immer die Beatles – hierzulande immer noch als Maß aller Dinge verklärt) Das erste Lebenszeichen war die großartige „Clint Eastwood“-Single, die – im Ed Case Remix – 2000 auch einer der Hymnen des Notting Hill Carnivals war – but i digress...
Nun also zum ersten Mal live in Doitschland mit dem dritten Album im Gepäck für 59 Euro (netto). Warum ich mir das Ticket geholt habe, kann ich heute nicht mehr genau nachvollziehen; weil es cool war?, die Videos so toll sind?, Damon und Jamie fast so alt sind wie ich?, mir Blur immer besser als Oasis gefallen haben?, Herr Albarn mit alten Helden umtriebig ist („Good Bad and the Queen“)? Irgendwie wohl alles zusammen.

Ein erster Blick:



Ein Konzert in einer neuerbauten Radsporthalle scheint die richtige Location – kein Bauwerk sondern ein Konstrukt – so wie das Spektakel heute Abend. Und doch wurde einem alles andere als kalt.
Das Licht war noch nicht erloschen, da sprang Maseo auf die Bühne und begrüßte uns lautstark. Der DJ von De La Soul legte (wie nennt man eigentlich die Tätigkeit bei digitalem Deck?) Funk und Soul auf: James Brown, Cymande, „Tighten Up“ usw. ... (Ende der sachlichen Darstellung)
Damit war ich angestöpselt: Adrenalin sofort im roten Bereich und P-A-A-R-T-Y. Noch sah’ das die Mehrzahl der Besucher leicht anders; der Innenraum war knapp zur Hälfte gefüllt und die Versorgung mit Bier hatte noch Priorität über die Versorgung mit Beats....



Der enthusiastische, nahtlose Übergang zu „Little Dragon“ machte deutlich: Die kennen sich alle, die haben sich lieb, die sehen sich als Teil des Ganzen – maaan, dass es so was noch gibt! Das schwedische Quartett war live deutlich aggressiver als auf Tonträger – vor allem Drummer Erik Bodin peitschte die Band nach vorn. Verstärkt durch allerlei Effekte, die seine Schläge verfremdeten, verstärkten und verdrehten. Von richtigen Songs konnte man allerdings an diesem Abend nicht sprechen, zu dominant waren Drums und der übersteuerte Bass. Aber Hi-Fi Klang hat beim Pop im Konzertsaal sowieso eher eine untergeordnete Bedeutung (dann hört doch Dolby 5.1. und bleibt Zuhause, anstatt Euch im Spiegel-Forum zu beschweren – Langweiler!)



Ruhiger wurde es danach allerdings auch nicht mehr: De La Soul knallten uns erstmal einen vor den Latz mit Hip Hop wie er mal war: druckvoll, aggressiv ohne die ewig-gleichen Klischees und ohne Bling Bling. Die drei brauchen niemanden mehr etwas zu beweisen, daher brachten sie erst einmal die Songs von den unbekannteren Alben „Stakes is High“ (1996) und „The Grind Date“ (2004) unters Volk, bevor sie dann doch ihr Hitfeuerwerk zündeten: „Ring Ring“ „Saturday“ und „Me, Myself & I“. Zur Verstärkung auch noch kurz dabei: MF Doom. Was war hier los? Was sollte da noch kommen?

Kurze Umbaupause und dann kamen sie, die Monsterprimaten – gleich 26 Stück auf einmal. Im Intro begrüßte uns Snoop – leider nur auf Leinwand aber der ist ja auch nicht soo wichtig – begleitet von den Musikern auf der Bühne: Streicher, Backingsänger unter der Leitung von Wayne Hernandez, ehemals im London Community Gospel Choir, Mick Jones und Paul Simonon von The Clash, das Hypnotic Brass Ensemble aus Chicago. Als dann – neben De La und Little Dragon - noch Neneh Cherry und – oh mein Gott! – Bobby Womack auf der Bühne standen, da wusste ich: dort findet in aller Öffentlichkeit mein persönliches Popkultur-Klassentreffen statt, dass sonst nur in meinem kleinen Hirn gefeiert wird. Dass das Syrian National Orchestra for Arabic Music (nein, habe ich mir nicht gemerkt, ich musste mir ein Mitbringsel kaufen – das Tourheft) auch meinen musikalischen Horizont kurzzeitig erweiterte, war noch ein weiteres, kleines Sahnehäubchen.

Eindrucksvolles Beispiel: „Clint Eastwood“ live in Berlin ©Christine Enterlein



Für kurze Zeit schien alles richtig: Damon drängelte sich nicht in den Vordergrund, die Clash hatten endlich auch mal ein großes Publikum im Bildungsbürger-Doitschland, Maseo und Paul sangen zusammen ins gleiche Mikro, Bobby Womack erwärmte meine Seele, die Band war t-i-g-h-t. Als ob die Welt der Casting-Shows, Stefan Raabs und Thomas Gottschalks auf einem anderen Planeten existierte.

Ein großer Abend, eins der besten Konzerte in meinem bisherigen bescheidenen Dasein mit perfekter Mischung aus Liebgewonnenem, Erwartetem und Neuem. Danke!
27.11.10 12:14


Soul Stew HEUTE: Soul with a capital S - Syl Johnson Special

Heute ab 20h gibt es wieder "Soul Stew" Hamburgs älteste und fitteste Soul Radio Show. Entweder auf 93,0 Mhz oder 101,3 (Kabel) oder im Livestream.
Wiederholung am 24.11 um 12 Uhr.

Themen: Die grosse Syl Johnson Box: Erdiger Soul aus Chicago: funky, traurig, anklagend, tanzbar = toll!



Ebenfalls geboxt, ebenfalls toll - aber gaaanz andere Baustelle: CHIC ORGANIZATION Vol. 1. Yowsah! Yowsah! Yowsah!



und weitere Soulful Sounds.

Playlist

Sly Johnson:
Different Strokes
Do You Know What Love Is (Alt.)
Try Me (45 Version)
I've Got Love
Kiss By Kiss
Straight Love, No Chaser
Come On Sock It To Me
Dresses Too Short
I Can Take Care Of Homework
Is it Because I'm Black
Somehow Somewhere (Cleptomaniacs Ghetto Mix) (samples: Is it because i'm Black) - Deep Sensation
Anyway the Wind Blows
Blue Moon - Sam Cooke
Lesson Of Love - Willie West & The High Society Bros.
Lonely For Your Baby - Sam Dees

What Am I To Do - Dorothy Moore
It Only Happens - The Majors
It Only Happens ( When I Look At You) - Love Machine
It Only Happens When I Look At You - Jackie Wilson
It Only Happens When I Look At You 01 - Aretha Franklin
I Work For A Living (Nile Rodgers Long Version) - Fonzi Thornton
Soup For One (12" Mix) - Chic
Citizen - Alice Russell
I'm Gonna Tear Your Playhouse Down - Ann Peebles
All About The Paper (Single Version) - The Dells
No Strings (Roller Boogie Remix) by DJ Jazzy Jeff - Mayer Hawthorne
Feeling Good - Pat Bowie & Charles McPherson



Soul Stew Website
19.11.10 19:14


Webmontag: Tell me why i DO like Mondays


Kristin Oldenburg & Stefanie Rückert riefen und fast 100 hatten vorab zugesagt: zur Revitalisierung des Webmontags in Hamburg. Zünftig im betahaus mit Twitterwall (#wmhh), Beamer und aktiver Energiespareinstellung.

Erster Vortrag: Drupal - eine Content-Managment-Plattform („Nein“) für Websites/Präsenzen/etc. auf die auch das Weiße Haus baut. Und dann ging es los: Atemlos wie bei einer Bobfahrt raste Karsten Frohwein von comm-press überzeugend durch sein Thema. Die Coder fanden es anscheinend oberflächlich, die anderen mussten sich sehr konzentrieren. „Drupal ist eine Community“ wurde positiv aufgenommen. Bester Satz allerdings (sinngemäß): „Euer Content muss sich nicht an vorgegebene Menüs anpassen“. Der Rest war „Nodes“ und „GIT“ und 6000 Module.

Danach durfte sich Daniel Neuberger, Mitglied des Webmontagsteams mit seiner Online-Produktmanager-Aufgabe bei der Otto Group präsentieren: was es ist, wie es funktioniert und wie er es optimiert mit Gegenüberstellung von Usability Testing vs. Multivariates Testing. Ja, da glühte die Twitterwall.

Nun, das ist natürlich eine Einladung für „uns“ Besserwisser, mehr oder weniger sinnvolle Kommentare (von Getränkebestellungen über Drupal-Werbung zu bissigen Bemerkungen) aus der semi-anonymen Deckung abzufeuern. Das war aber leider auch das einzig „soziale“ an der Veranstaltung. Jemand (eh, ja, ich wars) formulierte: „Ist das hier jetzt Web 0,5: „Frontalunterricht“?“ Denn eigentlich waren es herkömmliche Produktvorführungen, die uns die Vortragenden hier anboten. Kein Angebot zur Teilnahme – da gab es auch vor dem Zeitalter des Web bessere Beispiele.

Ich freue mich auf den nächsten Webmontag am 29.11 bei Otto, hätte dafür aber auch ein paar Wünsche:

  1. Vorträge von Firmen, Unternehmen, Agenturen etc. sind willkommen, wenn Sie sich zu ihrem Thema äußern: als Kommentar, als Diskussionsangebot, als These. Dabei ist natürlich auch die Darstellung der eigenen Leistung erlaubt, aber eben nicht ausschließlich! Die eigene Kompetenz wird dann dadurch gezeigt, dass man eigene Ideen hat und nicht ein z.B. schlaues (amerikanisches) Fachbuch rezitiert.

  2. Da das Publikum sehr heterogen ist (Programmier, Marketingheinis („die natürlichen Feinde des Programmierers“ – anders rum gilt das dann auch) Ideengeber, Investoren (?), etc.) sollte das auch bei den einzelnen Vorträgen berücksichtigt werden. Also vielleicht ein kurzer Einstieg, bevor es in die Tiefe geht. (ja, ist nicht so cool, aber könnte mehr Austausch zwischen den Teilnehmern ermöglichen)


  3. Die Beiträge sollten – möglichst – zum Diskutieren danach einladen: also keine Unternehmensstatements sondern Vorschläge etc. Das schliesst natürlich inhaltlich an Punkt 1) an, hier ist aber der rhetorische Aufbau gemeint.


Und nun ihr…..
25.10.10 23:31


Soul Stew mit Freikarten für Sharon Jones

Freitag den 15. 10 ab 20h verlosen wir 2x2 Freikarten für das Konzert am folgenden Mittwoch von Sharon Jones & The Dap-Kings. Als Tip: Die Studiotelefonnummer lautet: 040 - 432 500 46 Außerdem vergleichen wir Remake und Original vom "Wake Up"-Projekt mit John Legen & The Roots. Hier gehts zum Livestream In Hamburg direkt im Radio unter UKW 93,0 Mhz (Antenne) oder 101,3 im Kabel
12.10.10 23:18


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